04. November 2018 bis 20. Januar 2019

"KI LO PAS CAL" - Mathias Lanfer

KI LO PAS CAL - Mathias Lanfer liefert in seiner Ausstellung im Erdgeschoss des Luftmuseums keine fertigen Thesen, sondern befragt Phänomene des Ursprungs von Bildhauerei und zeitgemäßen, plastischen Prozessen. Wo beginnt das Modellieren und wann endet ein plastischer Prozess? Wie zeigen sich die Skulpturen, wenn sie sich in einer erstarrten Zwischenform befinden?

Mathias Lanfer stellt uns eine irritierende, ungewohnte Frage: Wie zeigen sich Realitäten, wenn diese anders als erwartet funktionieren und scheinbar sinnlos und widersprüchlich-paradox erscheinen? Logik ist bei diesen Prozessen auch eine Form von Spielerei und Überraschungen entstehen selbst da, wo man sie erwartet, betont Mathias Lanfer.

800 Kilo schwere Stahlblöcke scheinen sich in schwerelos wirkende Luftkörper aufzulösen - doch auch die weiteren im Luftmuseum gezeigten Arbeiten versteht Lanfer als einen transformativen Prozess.

Die Ausstellung KI LO PAS CAL zeigt einen skulpturalen Querschnitt der vergangenen Schaffensjahre, der auf eigene Weise etwas vom absurden Sinn der analogen und digitalen Bildhauerei der modernen Welt und aus dem privaten Atelier erzählt.

 

Mathias Lanfer (geb. 1961) lebt und arbeitet in Heiligenhaus.

Design Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaft Aachen; Postgraduierten Studium der Malerei an der Jan van Eyck Akademie Maastricht; bei John Baldessari, Pieter Defesche, Anisch Kapoor, Henk Visch; Studium an der Rijksakademie Amsterdam; Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf; Akademiebrief / Meisterschüler bei Tony Cragg.

 

 

Bilder: Marcus Rebmann

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