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  WINDWECHSEL _ Timo Kahlen, Berlin
Sonderausstellung in der gotischen Hauskapelle
16.10.2010 - 23.01.2011

Ausstellungseröffnung: Samstag 16.10.2010, 19 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.

Der Klangbildhauer und Medienkünstler Timo Kahlen (*1966), unter anderem nominiert für den „Deutschen Klangkunst-Preis 2006" und Manifesta 7 "Scenarios" (2008), entwickelt seit über 25 Jahren subtile, überraschende und betörende Medienarbeiten aus Wind und Dampf, Licht und Schatten, Geräusch, Vibration und Klang.
Kahlen - gleichermaßen bekannt für seine Windinstallationen und Windarbeiten der frühen 90er Jahre, als eben auch für jene feinsinnigen, vielschichtigen, zum Teil vergänglichen, zum Teil monumentalen Klanginstallationen und Klangskulpturen der letzten Jahre - reizt es, die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern, die Grenzen der einzelnen künstlerischen Gattungen zu überschreiten und um ungewöhnliche Materialien und Ansätze zu erweitern. Sein interdisziplinäres und intermediäres Werk wurde in mehr als neunzig Ausstellungen zeitgenössischer Medienkunst seit Mitte der 80er Jahre präsentiert, und gleichermaßen vorgeschlagen für den "Kahnweiler-Preis für Skulptur" (2001) als auch für den "Preis für Junge Europäische Photographen" (1989).

In der Gotischen Hauskapelle des Luftmuseums präsentiert Timo Kahlen faszinierende 'Windphotographien' sowie eine eigens für das Luftmuseum realisierte, raumbezogene Wind- und Klanginstallation: 'Windwechsel', 2010.
 
Die Ausstellung wird gefördert durch ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn 2010.
http://www.staubrauschen.de

 





     


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  "Flugstunden"
Anne Sterzbach und Michael Schneider
30.10.2010 - 23.01.2011

Die Arbeiten von Anne Sterzbach (geboren 1969) sind zurückhaltende, konzentrierte Zeichnungen im Raum. Mit alltäglichen Materialien, kargen Bleistiftlinien auf Papier und mehreren in den letzten Jahren entstandenen lapidar-poetischen Videoprojektionen lotet sie die unsichtbaren Eigenschaften eines Raumes aus, indem sie Position, Lage und Beziehung ihrer Arbeiten zueinander als punktgenaue und langwierig austarierte Ensembles auf diesen Raum abstimmt. Ihre minimalen Zeichnungen lassen zwar Assoziationen des Gegenständlichen zu, stellen in ihrer Reduziertheit aber eher abstrakte Konzentrate energetischer Impulse oder Denkvorgänge dar. Auch die jüngsten Videoarbeiten entziehen sich trotz eines scheinbar entzifferbaren Sujets und einfacher Bewegungen im Bildraum einer direkten erzählerischen Interpretation und erzeugen stattdessen kontemplative, offene Wahrnehmungszustände im Betrachter.

Michael Schneider (geboren 1963) ist ein kontextbezogen arbeitender Künstler. Er arbeitet mit ephemeren, manchmal fast nicht wahrnehmbaren Eingriffen in den Raum wie kleinen Hinzufügungen, schreibt essayistische Texte und ist als Gestalter und Redakteur von Websites tätig. Wenn er – wie im Luftmuseum Amberg – mit dem Raum arbeitet, bevorzugt er ebenso wie Anne Sterzbach einfachste und billige Materialien wie Papier, Pappe, Schnur, Folie oder Tesafilm, mit denen er schwebende, gekippte oder gekrümmte Flächen, lineare Raumdefinitionen, unauffällige Raumverschiebungen oder kinetische Objekte realisiert. Dabei interessieren ihn meist die horizontalen Grundtatsachen des gebauten Raumes – Boden und Decke, deren psychologischen Wirkungen auf den Betrachter er nachgeht. Gelegentlich nimmt er das, was vor Ort an Material vorhanden ist, und verändert durch Lage- und Ortsverschiebungen der Gegenstände deren Bezüge, bis ein Raum »neben sich steht«.

In ihrer gemeinsamen Ausstellung im Luftmuseum Amberg werden die beiden Künstler ihre ähnlich gelagerten Herangehensweisen an den Raum zu einer Art Gesamtinstallation aus einzelnen Werkballungen und Wahrnehmungszonen wachsen lassen. Höhenfantasien treffen auf Flüchtiges, Projektionen von Bewegung treffen auf reale Bewegung von Objekten im Raum, lineare Zeichnungen treffen auf schwebende Raumaufwölbungen und ein Netz unsichtbarer Beziehungen durchzieht das Volumen der Ausstellungsräume.

http://www.anne.sterzbach.de
http://www.kubiss.de/schneider


Ausstellungseröffnung: Samstag, 30. Oktober 2010, 19 Uhr


     


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  Sprechblasen – gedacht, geschrieben, gesprochen
von Mitgliedern des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), Regionalgruppe Ostbayern
13.11.2010

Fünf Autorinnen und fünf Autoren des Verbandes deutscher Schriftsteller, Regionalgruppe Ostbayern, beschäftigen sich mit Luft.
Man kann jetzt sagen, jeder Mensch beschäftigt sich, ja muss sich mit Luft beschäftigen, weil sie zum Leben unbedingt notwendig ist. Hier geht es aber um eine literarische Beschäftigung. Was dann dabei herauskommt sind eben Sprechblasen- gedacht, geschrieben, gesprochen.
Gedacht, seit dem letzten Besuch der SchriftstellerInnen im Luftmuseum, geschrieben in den sechs Monaten bis zum November und gesprochen an diesem Abend von den Autoren selbst.
Ganz unterschiedlich in ihrer geografischen Herkunft, ebenso in ihrer Arbeitsweise und ihrem literarischen Schaffen, darf man gespannt sein, was sie an diesem Abend in den Räumen des Luftmuseums zu bieten haben.
Elfi Hartenstein, die weitgereiste Autorin, die in Moldawien, Rumänien und in Kasachstan gearbeitet hat; Barbara Krohn aus Hamburg, deren Krimis in Neapel, in Regensburg oder an der Ostsee spielen,
die aber auch Liebesgedichte schreibt; Carola Kupfer, Autorin und Journalistin mit Kunstgeschichts- und Archäologiestudium, Marita Panzer, die Vorsitzende des VS Ostbayern, von Beruf Biografin und Wissenschaftsautorin und Susanne Werner-Eichinger, die Lyrik und Erzählungen schreibt.
Ebenso unterschiedlich sind auch die Autoren des Abends:
Dieter Lohr, der promovierte Philosoph und Politikwissenschaftler, Gründer des LOhrBär Hörbuch Verlages in Regensburg; Sigi Schüller, der Gedichte, Erzählungen schreibt und die Website „worte-gegen-den-wind.de“ betreibt; der Journalist oder wie er sich selbst nennt „Luftikus“ Florian Sendtner,  der u.a. für das Magazin lichtung arbeitet; Rolf Stemmle mit seinen Erzählungen über Werke des Musiktheaters und nicht zuletzt der Amberger Friedrich Brandl mit der Gedichte- Gesteinstrilogie und den Geschichten aus der Ziegelgasse und von Tränengas.
An vier unterschiedlichen Orten des Museums werden jeweils zwei oder drei AutorInnen  lesen. Nach etwa einer halben Stunde kann das Publikum die  Räume wechseln, so dass die Zuhörer im Laufe des Abends in den Genuss aller Texte kommen können.
Werden die Sprechblasen poetisch sein oder sachlich, schaurig spannend oder lustig erheiternd?
Sie werden auf jeden Fall zur Originalität des Luftmuseums und seiner Exponate passen.


Beginn 19 Uhr, Eintritt 8,- EURO

http://www.vs-ostbayern.de


     


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  "Atmende Architektur" - eine Ausstellung des japanischen Architekten Kengo Kuma

29.01.2011 - 24.04.2011

Begleitend zur Ausstellung wird es einen Werkvortrag und Workshop mit Architekturstudenten geben.

Kengo Kuma (geboren 1954 in Kanagawa Präfektur), schloss sein Architekturstudium an der Graduate School of Engineering der Universität Tokio ab und besuchte anschliessend die Columbia Universität in New York für weitere Studien.
Er gründete 1990 sein eigenes Büro „Kengo Kuma & Associates“ nach einer Partnerschaft im „Spatial Design Studio“.
Seine revolutionäre Herangehensweise brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den 1. Platz des AIA DuPont Benedictus Preises für das Gebäude „Water/ Glass“ 1997 in den Vereinigten Staaten, den Internationalen Steinarchitektur Preis für das Gebäude „Stone Museum“, 2001 in Italien, und den „Spirit of Nature Wood Architecture Award: in Finnland im Jahr 2002.
Zudem wurde er mit dem DETAIL Sonderpreis 2007 für das Gebäude „Chokkura Plaza“ ausgezeichnet.

Kengo Kuma (1954, Kanagawa) graduated from Graduate School of Engineering, University of Tokyo, and finished his specialization at Columbia University, New York. He is the founder of “Kengo Kuma & Associates” studio in 1990 after his partnership in the “Spatial Design Studio”. His revolutionary approach to monumental architecture had brought him numerous referent awards among which are the first place, AIA DuPONT Benedictus Award for “Water/ Glass” , USA, 1997; International Stone Architecture Award for “Stone Museum”, Italy, 2001 and the first prize at Spirit of Nature Wood Architecture Award, Finland, 2002. Additionally, he won the DETAIL Special Prize for “Chokkura Plaza” in 2007.


Samstag 29. Januar 2011 um 19 Uhr

http://www.kkaa.co.jp


     



  Konzert mit dem Ensemble Con Brio

30.01.2011

Sonntag, 3. Oktober 2010, 19:30 Uhr
Konzert mit Streichquartetten von Beethoven, Schumann u.a.

Violinen: Gerda Machmor-Geer und Heidi Braun
Viola: Franz Rauch
Violoncello: Peter Donhauser

Eintritt: 13,50 euro, ermäßigt 7,50 euro




www.pkdon.de