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  "AIOLOS" - Skulpturen von Christoph Bergmann

30.04.2010 - 25.07.2010

Ausstellungseröffnung: Freitag 30.4.2010, 19:30 Uhr
Interessierte sind herzlich eingeladen, der Künstler ist anwesend.

Halb Mensch, halb Maschine – das sind die silberglänzenden Mischwesen des Bildhauers Christoph Bergmann (geb. 1959).
In seinem Atelier am Münchner Königsplatz entstehen die futuristisch anmutenden Gebilde – jedoch etwas an ihnen weist auch weit zurück in die Vergangenheit. Die griechisch/römischen Statuen der Glyptothek sind eine wichtige Quelle der Inspiration und zum Teil direktes Vorbild dieser Menschmaschinen. Aus Aluminiumplatten geformt und wie im Flugzeugbau vernietet und verschraubt, fließen Torsi und aerodynamische Formen organisch ineinander über. Stromlinie und Aluminium, Form und Material der Geschwindigkeit des mobilen Zeitalters,  Ausdruck einer rasanten Entwicklung, die die Menschheit in kürzester Zeit von der Pferdekutsche ins Düsen- und Computerzeitalter katapultiert hat.
Bergmann’s Skulpturen sind Metaphern dieser immensen Beschleunigung in ihrer ganzen Zwiespältigkeit. Einen Kontrast bildet ein Skulpturenzyklus, bei dem vor allem Werkzeuge zu fragilen Gebilden aus Holz und Papier umgewandelt wurden – so bekommt ein Kreissägeblatt ein Flügelpaar, aus den Stielen von Vorschlaghämmern wachsen hochaufragende Segel.
Eine Spiel zwischen Schwere und Leichtigkeit, Massivem und Zerbrechlichem, zwischen Struktur und Transparenz. In vielen Arbeiten des Bildhauers wird eine Affinität zur Fliegerei sichtbar und es überrascht wenig zu erfahren, dass er leidenschaftlicher Drachenflieger ist.





     


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  Viertes Luftboot-Treffen + Luftmuseumsfest

06.06.2010

Sonntag 6.6.2010
Viertes Luftboot-Treffen +
Museumsfest zum Vierjährigen des Luftmuseums


14 Uhr Start an der Kräuterwiese in Amberg (ist ausgeschildert)
Jeder kann mitmachen, sofern er ein Luftboot (Schlauchboot) oder aufblasbares Schwimmgerät hat.
Gemeinsame Fahrt (kein Rennen!) in Richtung Luftmuseum in Begleitung von Blasmusik
Weitere Blasmusiker sind willkommen mitzumachen (Speis und Trank frei)
- Moderation des nachmittags: Theo Wissmüller
- In den Booten und auf den Brücken gibt es junge Blasmusik mit
  den Blasmusikern "BAYERISCHE LÖWEN"
- Ab ca. 15 Uhr Museumsfest mit Blasmusik auf dem Eichenforstplatz
- Kinderprogramm des Luftmuseums u.a. Riesenseifenblasenbar und Turboseifenblasenmaschine

*** Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates Amberg ***

Die Fotos sind von 2009





     


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  "FinnAir"
Videos, Sounds, Fotos, Installionen der finnischen Künstlergruppe FinnFemFel
31.07.2010 - 24.10.2010




http://www.finnfemfel.fi


     



  Konzert mit dem Ensemble Con Brio

03.10.2010

Sonntag, 3. Oktober 2010, 19:30 Uhr
Konzert mit Streichquartetten von Beethoven, Schumann u.a.

Violinen: Gerda Machmor-Geer und Heidi Braun
Viola: Franz Rauch
Violoncello: Peter Donhauser

Eintritt: 13,50 euro, ermäßigt 7,50 euro




www.pkdon.de


     


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  "Flugstunden"
Anne Sterzbach und Michael Schneider
30.10.2010 - 23.01.2011

Die Arbeiten von Anne Sterzbach (geboren 1969) sind zurückhaltende, konzentrierte Zeichnungen im Raum. Mit alltäglichen Materialien, kargen Bleistiftlinien auf Papier und mehreren in den letzten Jahren entstandenen lapidar-poetischen Videoprojektionen lotet sie die unsichtbaren Eigenschaften eines Raumes aus, indem sie Position, Lage und Beziehung ihrer Arbeiten zueinander als punktgenaue und langwierig austarierte Ensembles auf diesen Raum abstimmt. Ihre minimalen Zeichnungen lassen zwar Assoziationen des Gegenständlichen zu, stellen in ihrer Reduziertheit aber eher abstrakte Konzentrate energetischer Impulse oder Denkvorgänge dar. Auch die jüngsten Videoarbeiten entziehen sich trotz eines scheinbar entzifferbaren Sujets und einfacher Bewegungen im Bildraum einer direkten erzählerischen Interpretation und erzeugen stattdessen kontemplative, offene Wahrnehmungszustände im Betrachter.

Michael Schneider (geboren 1963) ist ein kontextbezogen arbeitender Künstler. Er arbeitet mit ephemeren, manchmal fast nicht wahrnehmbaren Eingriffen in den Raum wie kleinen Hinzufügungen, schreibt essayistische Texte und ist als Gestalter und Redakteur von Websites tätig. Wenn er – wie im Luftmuseum Amberg – mit dem Raum arbeitet, bevorzugt er ebenso wie Anne Sterzbach einfachste und billige Materialien wie Papier, Pappe, Schnur, Folie oder Tesafilm, mit denen er schwebende, gekippte oder gekrümmte Flächen, lineare Raumdefinitionen, unauffällige Raumverschiebungen oder kinetische Objekte realisiert. Dabei interessieren ihn meist die horizontalen Grundtatsachen des gebauten Raumes – Boden und Decke, deren psychologischen Wirkungen auf den Betrachter er nachgeht. Gelegentlich nimmt er das, was vor Ort an Material vorhanden ist, und verändert durch Lage- und Ortsverschiebungen der Gegenstände deren Bezüge, bis ein Raum »neben sich steht«.

In ihrer gemeinsamen Ausstellung im Luftmuseum Amberg werden die beiden Künstler ihre ähnlich gelagerten Herangehensweisen an den Raum zu einer Art Gesamtinstallation aus einzelnen Werkballungen und Wahrnehmungszonen wachsen lassen. Höhenfantasien treffen auf Flüchtiges, Projektionen von Bewegung treffen auf reale Bewegung von Objekten im Raum, lineare Zeichnungen treffen auf schwebende Raumaufwölbungen und ein Netz unsichtbarer Beziehungen durchzieht das Volumen der Ausstellungsräume.

http://www.anne.sterzbach.de
http://www.kubiss.de/schneider


Ausstellungseröffnung: Samstag, 30. Oktober 2010, 19 Uhr


     


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  "Atmende Architektur" - eine Ausstellung des japanischen Architekten Kengo Kuma

29.01.2011 - 24.04.2011

Begleitend zur Ausstellung wird es einen Werkvortrag und Workshop mit Architekturstudenten geben.

Kengo Kuma (geboren 1954 in Kanagawa Präfektur), schloss sein Architekturstudium an der Graduate School of Engineering der Universität Tokio ab und besuchte anschliessend die Columbia Universität in New York für weitere Studien.
Er gründete 1990 sein eigenes Büro „Kengo Kuma & Associates“ nach einer Partnerschaft im „Spatial Design Studio“.
Seine revolutionäre Herangehensweise brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den 1. Platz des AIA DuPont Benedictus Preises für das Gebäude „Water/ Glass“ 1997 in den Vereinigten Staaten, den Internationalen Steinarchitektur Preis für das Gebäude „Stone Museum“, 2001 in Italien, und den „Spirit of Nature Wood Architecture Award: in Finnland im Jahr 2002.
Zudem wurde er mit dem DETAIL Sonderpreis 2007 für das Gebäude „Chokkura Plaza“ ausgezeichnet.

Kengo Kuma (1954, Kanagawa) graduated from Graduate School of Engineering, University of Tokyo, and finished his specialization at Columbia University, New York. He is the founder of “Kengo Kuma & Associates” studio in 1990 after his partnership in the “Spatial Design Studio”. His revolutionary approach to monumental architecture had brought him numerous referent awards among which are the first place, AIA DuPONT Benedictus Award for “Water/ Glass” , USA, 1997; International Stone Architecture Award for “Stone Museum”, Italy, 2001 and the first prize at Spirit of Nature Wood Architecture Award, Finland, 2002. Additionally, he won the DETAIL Special Prize for “Chokkura Plaza” in 2007.


Samstag 29. Januar 2011 um 19 Uhr

http://www.kkaa.co.jp