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FinnAir oder Wer wird den gleich in die Luft gehen?
Eine Rauminstallation der finnischen Künstlergruppe FinnFemFel
31.07.2010 - 24.10.2010
Eröffnung Samstag 31. Juli 2010, 19:30 Uhr - Interessierte sind herzlich eingeladen.
FinnAir oder Wer wird den gleich in die Luft gehen? Vielerorts wird behauptet man brauche viel Luft unter den Flügeln um die Bodenhaftung zu verlieren. Das Ausstellungsprojekt FinnAir der Künstlergruppe FinnFemFel aus Finnland nimmt eingehend Stellung zum Thema Fliegen und dem damit verbundenen Zauber, der mit dem Fliegen gleichgesetzt wird. Sind wir aber wirklich zum Fliegen geschaffen? FinnFemFel setzt mit FinnAir ihre Arbeitsweise fort, aktuelle Phänomene, Zustände, Verhaltensweisen, gesellschaftliche Vorgänge konzeptuell und praktisch zu problematisieren. Widersprüchliche Gedanken zum Fliegen und in die Luft gehen werden in einer raumgreifenden Installation bestehend aus Video, Sound, Photographie, Objekt und Wandmalerei visualisiert. Wagen, Scheitern, Weitermachen... Und nicht vergessen: Wer wird denn gleich in die Luft gehen? FinnFemFel ist Marcus Lerviks, Oskar Lindström und Albert Braun
Supported by: Arts Council of Finland Swedish Cultural Foundation in Finland Ingold Airlines
http://www.finnfemfel.fi
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"himmelwärts" - eine Installation von Sonja Weber
Sonderausstellung in der gotischen Hauskapelle
16.07.2010 - 03.10.2010
Ausstellungseröffnung: Freitag 16.7.2010 um 19.30 Uhr Interessierte sind herzlich eingeladen.
Die Insatllation "himmelwärts" von Sonja Weber in der gotischen Hauskappelle des Luftmuseums in Amberg besteht aus sechs gleichgroßen gewebten Wolkenstelen. Ihr aufwärts strebendes extremes Hochformat erinnert an das in der Bauweise der gotischen Kathedralen angestrebte "himmelwärts" - lichtdurchflutete Kirchenräume, die sich nach dem Himmel ausstrecken. Zudem wirken die Wolken luftig und leicht - der Transzendenz entsprechend.
Die sechs Wolken-Stehlen sind ein Jacquardgewebe, das von der Künslterin erstellt und auf einen Keilrahmen aufgespannt wurde. Allerdings ist im Gegensatz zur Malerei die Bildoberfläche nicht zwei - sondern dreidimensional, da die einzelnen Fäden eine Art Relief bilden. Je nach Lichteinfall, Tageszeit oder Standpunkt des Bildbetrachters verändert sich die Bildoberfläche und somit der Gesamteindruck . Die changierende und somit sich ständig verändernde Bildoberfläche greift den Charakter der am Himmel vorbeiziehenden Wolken auf - sie verdichten oder verflüchtigen sich innerhalb kürzester Zeit, formieren sich ständig neu und wirken oftmmals wie "dahingehaucht".
Die Künstlerin arbeitet seit über 10 Jahren in der ihr eigenen Technik des Jacquardgewebes, das auf einen Keilrahmen aufgepspannt wird. Es handlet sich dabei um eine Verschmelzung von verschiedenen medialen Vorgängen - der Fotografie, der Malerei und der Textiltechnik. Alle Arbeitsschritte werden von ihr selbst ausgeführt - angefangen von der Motiv-Findung mit der Kamera über die Auswahl und Umsetzung des gesammelten Bildmaterials, der Programmierung des Webstuhls bis hin zum Weben und in einem letzten Arbeitsschritt Aufspannen des Gewebes auf einen Keilrahmen.
http://www.sonja-weber.net
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